Das Flow-Headset nutzt ein sanftes Verfahren, um die Gehirnfunktion zu unterstützen: die sogenannte transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS). Dabei steht ein bestimmter Bereich des Gehirns im Fokus: der linke dorsolaterale präfrontale Kortex, kurz DLPFC.
Depressionen können entstehen, wenn der DLPFC nicht so aktiv ist, wie er sein sollte. Dieser Gehirnbereich spielt eine wichtige Rolle für unsere Stimmung, unsere Konzentrationsfähigkeit sowie unsere Schlaf- und Essgewohnheiten. Ist seine Funktion beeinträchtigt, können diese Bereiche in Mitleidenschaft gezogen werden.
Flow funktioniert, indem es einen sehr schwachen und sicheren elektrischen Strom – etwa 2 Milliampere (2 mA) – über Elektroden auf der Stirn an den DLPFC abgibt. Dadurch wird der DLPFC angeregt, mit der Zeit wieder aktiver zu werden. Im Vergleich zu manchen Medikamenten gegen Depressionen verursacht Flow in der Regel weniger und mildere Nebenwirkungen, da es gezielt auf den DLPFC einwirkt.
Hinweis: Beratung, Diagnose und Behandlung von Depressionen sollten unter der Aufsicht einer entsprechend qualifizierten medizinischen Fachkraft erfolgen.
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